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Projektbericht
| Logistikleitstand - Herzstück der Baustelle |
Essen 17.12.2009 |
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| Bauvorhaben Uniklinik Gießen: Streif Baulogistik übernimmt umfassende Koordinationsaufgaben und schafft optimale Rahmenbedingungen |
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| Gut 400 Personen melden sich täglich am zentralen Logistikleitstand an, duchschnittlich 50 Transporte passieren pro Tag eine der drei Baustellenzufahrten: Der Neubau des Universitätsklinikums Gießen, Bauabschnitt II, läuft auf Hochtouren. Der Rohbau ist fast abgeschlossen, die Ausbauphase hat begonnen. "In Zukunft wird sich die Zahl der Personen und die Menge der Transporte eher noch erhöhen, wenn die verschiedenen Ausbaugewerke auf der Baustelle tätig werden", berichtet Projektmanager Dominik Müller von Streif Baulogistik. Das Essener Unternehmen koordiniert alle Personen- und Materialbewegungen auf der Großbaustelle - und noch einiges mehr.Das Universitätsklinikum Gießen wird bis Ende 2010 um einen Gebäudekomplex erweitert. Er schließt unmittelbar an die bereits fertig gestellte Kinderklinik an und umfasst weitere 650 Betten, mehrere Hörsäle sowie einen Hubschrauberlandeplatz. Das Gebäude hat fünf Etagen sowie drei Untergeschosse und besteht aus sechs Trakten, die über Achsen miteinander verbunden sind: insgesamt 95.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche, das entspricht etwa 13 Fußballfeldern. "Es handelt sich um eines der größten Einzelbauprojekte in Gießen", erklärt Heiner Freytag, verantwortlicher Projektleiter von Streif Baulogistik.Bei einem Bauvorhaben dieser Größe ist die Baustellenlogistik ein wichtiger Erfolgsfaktor - erst recht wenn rund um die Baustelle ein Krankenhausbetrieb möglichst ungestört und ohne große Beeinträchtigungen aufrecht erhalten werden muss. „Wir haben mit der Bauausführung selbst nichts zu tun, schaffen aber die optimalen Rahmenbedingungen für die Baubeteiligten. Wir sorgen dafür, dass die Arbeiten nicht durch logistische Aspekte behindert oder verzögert werden“, so Freytag weiter. "Als der zentrale Ansprechpartner in allen logistischen Belangen sind wir die Schnittstelle zwischen Bauherr, Bauausführenden und Nachunternehmern."Entscheidend ist beim Gießener Projekt zudem, das generell schon hohe Verkehrsaufkommen im Umfeld der Klinik durch die Baumaßnahme nicht zusätzlich und unnötig stark zu belasten. Die Baustellenandienung erfolgt hauptsächlich auf der übergeordneten Baustraße. Diese kann teilweise nur einspurig genutzt werden und ist zudem auf Fahrzeuge mit einer Höhe bis 3,95 Meter begrenzt. Daher gibt es zwei weitere Zufahrtswege, die temporär genutzt werden. Alle drei werden von Streif Baulogistik koordiniert. Um die Situation für die Transportlogistik zu verbessern, wurde extra eine Rampe erstellt. Über sie können die LKWs in das Tiefgeschoss des Gebäudes fahren und dort direkt die Schacht- und Fassadenaufzüge bedienen. Auch für sie ist Streif Baulogistik verantwortlich: Das Unternehmen hat das Aufzugskonzept für das Bauvorhaben erarbeitet und stellt das Bedienpersonal bereit.Zentrale Schaltstelle all dieser Koordinationsaufgaben ist der Logistikleitstand. In einem schlichten Büro in der Containeranlage des Bauherrn befindet sich das logistische Herzstück der Baustelle. Dort müssen grundsätzlich alle Materialbewegungen und Transporte sowie andere logistische Vorgänge auf und im Umfeld der Baustelle angemeldet werden - zum Teil mit mehrtägigem Vorlauf. Sie werden über ein Streif-eigenes IT-System erfasst und mit einem Zeitfenster versehen. Hier werden auch die Baustellenausweise ausgestellt und verwaltet. Sie sind die einzige Zugangsberechtigung für Personen und müssen deutlich sichtbar an der Kleidung getragen werden. "In Gießen stellen wir keinen zentralen Zugangskontrollcontainer. Daher haben wir an einer Kreuzung auf der Baustelle für die Mitarbeiter einen Terminalpunkt eingerichtet, an dem sie sich mit ihren elektronischen Ausweisen über einen Scanner an- und abmelden", beschreibt Müller. Können vergebene Zeitfenster beispielsweise von Lieferanten nicht eingehalten werden, dann ist Flexibilität gefragt. Die Mitarbeiter von Streif Baulogistik haben den täglichen Terminplan und die Kapazitäten bei den Lagerflächen mit Hilfe ihres Computersystems stets im Blick. "Zudem ist einer von uns quasi ständig draußen auf dem Baufeld unterwegs, kontrolliert die Verkehrs-, Lager- und Ladeflächen. Dadurch sind wir immer über die aktuelle Situation im Bilde und können entsprechend disponieren", so Freytag.Zum Leistungsspektrum von Streif Baulogistik in Gießen gehört weiterhin das Entsorgungsmanagement. Ziel ist eine umweltgerechte und wirtschaftliche Entsorgung der Baustellenabfälle, in die alle am Bau beteiligten Unternehmen eingebunden sind. Die Einhaltung des Konzepts kontrolliert ein Entsorgungskoordinator, ein langjähriger Nachunternehmer von Streif Baulogistik. Um eine sortenreine Zuordnung der Abfälle und Wertstoffe durch die Firmen zu ermöglichen, stellt die Logistik auf allen Etagen entsprechende Sammelbehälter zur Verfügung.Darüber hinaus stammen auch die 70 derzeit auf der Baustelle montierten Büro- und Tagesunterkunftscontainer aus dem Mietpark von Streif Baulogistik - weitere werden folgen. "Daher sind wir auch bei allen Fragen rund um die Container die zentralen Ansprechpartner vor Ort. Wir wickeln die Übergaben ab und verwalten die Schlüssel der Anlagen", beschreibt Dominik Müller einen weiteren Teil seiner täglichen Arbeit. "Die Vielseitigkeit der Aufgaben macht dieses Projekt aus. Hier in Gießen ist viel Bewegung drin. Für diese Bandbreite an Themen und die Komplexität der anfallenden Aufgaben ist Streif Baulogistik bestens aufgestellt und ein verlässlicher Partner", ergänzt sein Kollege Heiner Freytag. |
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