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Projektbericht
| 810 auf einen Streich |
Essen 04.12.2007 |
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| Projektbericht: Schulcontainer Frankfurt |
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| So viele auf einmal waren es für Streif Baulogistik noch nie: An vier Bildungseinrichtungen im Frankfurter Stadtgebiet stellt der Baudienst-leister seit dem Sommer insgesamt 810 Container als Übergangsimmobilien. Die Schulen werden bis Mitte 2009 durch HOCHTIEF Construction saniert und ausgebaut, danach für 20 Jahre von HOCHTIEF PPP Solutions auf Basis einer öffentlich-privaten Partnerschaft betrieben.Aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Hersteller Alho ist es Streif Baulogistik, trotz der starken Auslastung auf dem Markt gelungen, diese große Zahl an Containern termingerecht zu beschaffen: So lernen mehrere tausend Frankfurter Schülerinnen und Schüler während der Bauarbeiten in fabrikneuen Containern, die ihnen ein optimales Arbeitsumfeld bieten.Kennzeichnend für dieses außergewöhnliche Projekt war der knappe Zeitplan für den Aufbau. "Um den Lehrbetrieb möglichst wenig zu stören und Gefahren für die Schüler zu vermeiden, wurden rund 600 Container innerhalb der sechswöchigen Sommerferien montiert und ausgebaut", beschreibt Carsten Jörges, Projektverantwortlicher bei der ausführenden Streif-Baulogistik-Niederlassung Süd, die Rahmenbedingungen. So wurden beispielsweise beim Bildungs- und Kulturzentrum in Höchst 47 Container zu einem einzigen großen Bibliotheksraum zusammengefasst. Allein diese Arbeiten haben eine Woche in Anspruch genommen.Zum strengen Zeitrahmen kamen die beengten Platzverhältnisse: die Baustellen liegen zum Teil mitten im Herzen der Mainmetropole oder in Wohngebieten. Es blieb also nur wenig Raum zum Anliefern der Containeranlagen. Durch eine exakte logistische Ablaufplanung sowie eine enge Abstimmung von Streif Baulogistik mit den Baustellen und Nachunternehmern erfolgte die Montage problemlos und termingerecht.Erfahrungen mit Schulprojekten wie diesen konnte das Unternehmen bereits 2006 in Offenbach sammeln. "Die Anforderungen der Behörden an die Ausstattung der Container sind jedoch unterschiedlich und waren in Frankfurt sehr komplex", so Jörges. Anforderungen an Brandschutz und Einbruchssicherheit, Not- und Fluchtbeleuchtung bis hin zu Blitzschutz und ableitfähigen Böden in den EDV-Räumen mussten berücksichtigt werden."Maßgeblich für ein Projekt dieser Größenordnung ist die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten", erklärt Jörges. Von Projektstart Mitte Mai an trafen sich daher die Projektleiter von Streif Baulogistik und die zuständigen Meister wöchentlich mit den Bauleitern des Auftraggebers HOCHTIEF Construction sowie Vertretern anderer Nachunternehmer, um gemeinsam Abläufe und Details zu besprechen. Ziel war es, innerhalb des engen Zeitrahmens die Container zu planen, zu fertigen, zu liefern sowie zu montieren und gemäß den Nutzervorgaben und -wünschen auszubauen.Daneben umfasst der Auftrag für Streif Baulogistik weitere 80 Baustelleneinrichtungscontainer, acht Krane, diverse Kleingeräte und Trafostationen sowie die Baustromeinrichtung für Baustelle und Containeranlagen. |
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